Brigitte Kowanz - Lichtzeichen (2001)

Stadtschulrat für Wien, Wipplingerstraße 28, 1010 Wien

Architektur: Herbert Bohrn

Die Wiener Künstlerin Brigitte Kowanz gestaltete die permanente Installation im Wartebereich des Stadtschulrat-Präsidenten. Sie brachte auf einer Glaswand im Foyer des Stadtschulrates einen Text in Form von Morsezeichen aus Fluoreszenzlicht an. Die grün-gelbliche Lichtskulptur ist eine abstrakt und zugleich geheimnisvoll wirkende Interpretation der Sprache und des Lichtes.

Fotos:

Manfred Seidl

„Vorstellen in seinem doppelten Sinn von einführen und dazwischenstellen erfasst die Funktion der kodifizierten Welt. Sie steht zwischen Mensch und Welt zugleich wie ein Wall und wie eine Brücke.“
Nach Vilem Flusser

Brigitte Kowanz
studierte von 1975 bis 1980 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, seit 1997 hält sie dort auch eine Professur. Die Künstlerin ist mit ihren Lichtskulpturen regelmäßig auf internationalen Ausstellungen vertreten und entwarf eine Vielzahl permanenter Installationen, etwa in Basel, Wien, Luzern, Luxemburg, Berlin, Caracas. Die Künstlerin arbeitete bis Mitte der 80er-Jahre mit Franz Graf zusammen, gemeinsam traten sie auf Ausstellungen in Mailand, Köln, Paris und der Biennale Venedig (1984) auf.
www.kowanz.com

 

 

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